Die Kletterhilfe entlastet Personen beim Leiteraufstieg mit einer konstanten Zugkraft von ca. 40 daN (≈40 kg) - und das hat nur positive Folgen:
Arme und Beine werden geschont,
damit wird der Kreislauf spürbar entlastet,
nach dem Aufstieg verkürzt sich die fällige Ruhepause
die Gefahr erschöpfungsbedingter Unfälle wird entscheident reduziert
...so daß unterm Strich alle diese Vorteile dazu beitragen, die Arbeitssicherheit zu fördern.
Antrieb und Steuerung
Ein Getriebemotor am unteren Ende der Leiter treibt über eine stufenlos einstellbare Ölbad-Rutschkupplung mit Hilfe einer Treibscheibe den Rundriemen an. Der endlos verschweißte Rundriemen aus Spezial-Kunststoff läuft über die Umlenkrolle am oberen Ende der Leiter. An- und Abschalten der Kletterhilfe wird durch einen Schalter gesteuert, der von einer Vertiefung an der Treibscheibe betätigt wird:
Beim ersten Schaltimpuls, z.B. durch Hochziehen des Rundriemens, wird die Kletterhilfe eingeschaltet und läuft solange, wie der Impuls sich bei jeder Umdrehung der Treibscheibe wiederholt
Durch Festhalten des Rundriemens, z.B. wenn der Aufstieg unterbrochen wird, bleibt der Impuls innerhalb eines eingestellten Zeitintervalls aus, und die kletterhilfe schaltet sich ab.
Universelle Anwendung
Antrieb und Umlenkrolle der Kletterhilfe gibt es sowohl für Leitern mit Seitenholmen wie für Leitern mit Mittelholm
Verbindung zum Rundriemen
Der Auffanggurt (EN 361) wir durch eine Steigklemme (EN 567), mit Karabinerhaken (EN 362) am Rundriemen festgemacht. Am effektivsten ist die Verbindung an der Brustfangöse des Auffanggurtes; ist nur eine Steigschutzöse in Hüfthöhe vorhanden, kann diese natürlich auch benutzt werden.